Safari im Wipattu-Nationalpark
Erleben Sie Sri Lankas unberührteste Tierwelt in der weiten Abgeschiedenheit von Wilpattu-Nationalpark. Dies ist Sri Lankas größtes und ältestes Naturschutzgebiet, das sich über ein weites Gebiet entlang der kupferfarbenen Sandstrände der Nordwestküste erstreckt und die antiken Ruinen von Kulturdreieck und der Nordprovinz. Der Park beherbergt zahlreiche endemische Arten und bietet Lebensraum für eine spektakuläre Vogelwelt, Elefanten, Sri-Lanka-Leoparden, Sri-Lanka-Lippenbären und viele weitere Tiere.
GESCHICHTE DES WIPATTU-NATIONALPARKS
Wilpattu wurde zwar bereits 1905 als Wildschutzgebiet eingerichtet, doch erst im Februar 1938 wurde das 13.500 Hektar große Grasland zum Nationalpark erklärt. Seine Geschichte beginnt jedoch deutlich früher. Die kupferfarbene Küste des Reservats, insbesondere bei Kudiramalai, einem felsigen Vorgebirge, gilt weithin als Landeplatz des indischen Prinzen Vijaya im 5. Jahrhundert v. Chr. Der Prinz heiratete Prinzessin Kuveni aus Sri Lanka und begründete das singhalesische Volk. Der alternative Name der Region – Thambapanni oder 'die Farbe von Kupfer' – rührt von dem rötlichen Sand her, der die Hände und Füße von Prinz Vijaya und seinen rund 700 Gefolgsleuten bei ihrer Landung färbte. Die Ruinen von Kuvenis Burg sind nur eine von 68 archäologischen Stätten im Wilpattu-Nationalpark.
WO LIEGT DER WILPATTU-NATIONALPARK?
Der Wilpattu-Nationalpark liegt im Nordwesten Sri Lankas, etwa 35 km westlich von Anuradhapura und 30 km nördlich von Puttalam. Vom Haupteingang in Hunuvilagama schlängelt sich der Weg etwa 8 Kilometer durch einen wunderschönen Tieflandwald, bevor er die besseren offenen Wildtiergebiete erreicht.
WANN IST DIE BESTE ZEIT FÜR EINE NATIONALPARK-SAFARI IN WILPATTU?
Der Park ist ganzjährig ein beliebtes Ziel für Wildnissafaris. Die beste Reisezeit ist die Trockenzeit von Mai bis September und Anfang Oktober, wenn die einsetzende Dürre und das Absterben der Vegetation die Tierbeobachtung in und um die zahlreichen Tümpel begünstigen. Der Nordostmonsun bringt von Oktober bis Dezember Regen, danach präsentiert sich das Reservat dicht, grün und reizvoll – ein besonderes Highlight zu Jahresbeginn sind die beeindruckenden Schmetterlingsschwärme. Faultierbären laben sich zwischen Mai und Juli an den betörenden Früchten der Palmen, sodass die Chancen auf Tierbeobachtungen in dieser Zeit am besten stehen.