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Lankaramaya

Beschreibung

Lankaramaya ist ein verehrtes und altes Kloster in der historischen Hauptstadt Anuradhapura, Sri Lanka. Diese hervorragende religiöse Stätte hat eine große Bedeutung in der buddhistischen Tradition und blickt auf eine reiche, jahrhundertealte Geschichte zurück. Trotz der Zeit müssen noch viele Details über seinen Ursprung und seine Konstruktion entdeckt werden. Durch verschiedene Berichte und historische Aufzeichnungen können wir jedoch Einblicke in die fesselnde Geschichte von Lankaramaya gewinnen.

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Historischer Hintergrund

Die Geschichte von Lankaramaya ist Gegenstand erheblicher Unklarheiten und unterschiedlicher Behauptungen. Verschiedene Quellen bieten widersprüchliche Informationen über seinen Bau und den für seine Gründung verantwortlichen Monarchen. Kapitän Chapman erhebt eine solche Behauptung in einem im Journal of the Royal Asiatic Society veröffentlichten Artikel und legt nahe, dass König Abha Sen oder Tissa den Stupa während seiner Herrschaft im Jahr 231 n. Chr. errichtete. Andererseits gibt Major Forbes in seinem Werk „Eleven Years in Ceylon“ an, dass Lankaramaya während der Herrschaft von Mahasen zwischen 276 und 303 n. Chr. erbaut wurde. Die Richtigkeit dieser Behauptungen bedarf jedoch soliderer Beweise und bleibt ungewiss.

Der Bau von Lankaramaya

Nach den Ansichten von Anuradha Seneviratna wurde Lankaramaya im 1. Jahrhundert v. Chr. von König Vattagamini Abaya, auch bekannt als Walagamba, erbaut. Der alte Name dieses verehrten Tempels war „Silasobbha Khandaka Cetiya“. Der Legende nach suchte König Walagamba nach seiner Niederlage durch tamilische Invasoren Zuflucht an einem Ort namens „Silasobbha Khandaka“. Später eroberte er seinen Thron zurück, indem er die Tamilen besiegte, und erinnerte an seinen Sieg, indem er an derselben Stelle einen Stupa namens Lankaramaya errichtete.

Die Verbindung mit Manisomaramaya

Lankaramaya hatte möglicherweise einen anderen Namen, möglicherweise als Manisomaramaya bezeichnet. Dieser Name ehrte Königin Somadevi, die mit König Vattagamini Abaya verbunden war. Historische Aufzeichnungen erwähnen, dass König Kanitta Tissa, der von 164 bis 192 n. Chr. regierte, den Tempelkomplex um eine große Parivena und einen Cetiyaghara (Aussichtspunkt) erweiterte. Anschließend stellte König Gotabhaya (253–266 n. Chr.) Vatadage und Uposthaghara wieder her. Daher ist Manisomaramaya als Bhikkuni Aramaya (Kloster) neben dem Abhayagri Viharaya von Bedeutung, genauso wie Thuparamaya das Bhikkuni Aramaya von Maha Viahraya war.

Die heiligen Reliquien Buddhas

Obwohl in der Liste der restaurierten Gebäude im Mahavamsa nicht erwähnt, wird angenommen, dass auf dem Gelände von Lankaramaya früher ein alter und verehrter Stupa existierte. Einer alten Tradition zufolge, die im Heladiv Rajaniya dokumentiert ist, sollen im Lankaramaya körperliche Relikte des Buddha selbst aufbewahrt werden. Diese Relikte, bekannt unter den heiligen Namen „Mumpiyali“, „Kada Hal“ und „Aba“, bestehen aus drei kleinen Knochenstücken. Die Reliquien sind in einem goldenen Gehäuse eingeschlossen, wobei das erste Stück einem halbgrünen Gramm ähnelt und wie Gold glänzt, das zweite weiß und leuchtend wie eine Perle ist und das dritte die Form einer Jasminblüte hat und ihren Duft verströmt. Im Laufe der Zeit wurde der Stupa immer wieder umhüllt, was in der Antike üblich war, was zu seiner heutigen Größe führte.

Religiöse Bedeutung

Die Ähnlichkeit zwischen Lankaramaya und Thuparamaya, dem ersten Stupa, der nach der Einführung des Buddhismus in Sri Lanka im Jahr 250 v. Chr. erbaut wurde, lässt darauf schließen, dass Lankaramaya in derselben frühen Zeit errichtet wurde. Lankaramaya gehört zu den heiligsten Stupas und hat eine enorme religiöse Bedeutung. Es ist ein Zeugnis des tief verwurzelten Glaubens und der Hingabe der Menschen und symbolisiert das spirituelle Erbe, das die Kulturlandschaft der Insel über Jahrhunderte hinweg geprägt hat.

Architektonische Besonderheiten

Das heutige Lankaramaya hat einen Umfang von 36,5 Metern. Der Stupa ruht auf einer kreisförmigen Plattform, die 10 Fuß über dem Boden liegt und einen Umfang von 126 Metern hat. Treppen, die von allen vier Seiten führen, bieten Zugang zur Terrasse des Stupa, obwohl die ursprünglichen Vahalkadas, kunstvoll verzierte Eingänge, heute verloren sind. Angrenzend an die östliche Treppe befindet sich eine Steinwanne, die früher dazu diente, die Füße zu reinigen, bevor man die Terrasse des Stupas betrat. Darüber hinaus sind in den antiken Ruinen noch mehrere beschädigte Buddha-Statuen zu finden, die von der glorreichen Vergangenheit des Stupas zeugen.

Der prächtige Vatadage

Lankaramaya war einst von einem herrlichen Aussichtspunkt umgeben, einem kreisförmigen Bauwerk, das den Stupa umgab. Allerdings stehen heute nur noch wenige schlanke und elegante monolithische Säulen, im Gegensatz zu Fotografien aus dem frühen 19. Jahrhundert, die einen Säulenwald rund um den heruntergekommenen Stupa zeigen. Aufzeichnungen zeigen, dass der Aussichtspunkt von 88 Steinsäulen getragen wurde, die in drei konzentrischen Kreisen angeordnet waren, mit jeweils 20, 28 und 30 Säulen. Die Säulenkapitelle sind mit aufwendigen Schnitzereien in Form von Löwen und Gänsen verziert und zeugen von der außergewöhnlichen Handwerkskunst der damaligen Zeit. Darüber hinaus fasziniert nahe der Südostseite der Dagoba eine bemerkenswerte steinerne Wasserpfeife in Form eines mythischen Tieres die Besucher mit ihrem künstlerischen Reiz.

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