Alawala Amuna Felsinschrift | Kurunegala
-
Geschichte & Kultur
-
Natur
-
Religiöser Ort
Beschreibung
Historische Inschrift
Archäologische Stätte
Überblick
Historischer Hintergrund
Merkmale
Bedeutung
Dahin kommen
Beste Zeit
Sehenswürdigkeiten in der Nähe
FAQ
Übersicht: Alawala-Felsinschrift
Etwa 15 km von Kurunegala entfernt, in der Nähe von Kospothu Oya und Alawala Amuna (Anicut), liegt die Alawala-Felsinschrift – ein archäologischer Schatz, der durch einen Eisenzaun geschützt ist. Diese teilweise beschädigte Felsinschrift, die einst fälschlicherweise Parakramabahu von Dambadeniya zugeschrieben wurde, wurde später korrekt als Schenkung aus dem 14. Jahrhundert im Zusammenhang mit dem Bau des Lankatilaka Viharaya identifiziert.
Die Inschrift ist in eine große natürliche Felsfläche nahe dem Flussufer gehauen und verbindet Geschichte mit der umgebenden Landschaft. Ihre Schrift mit fetten und tief eingeschnittenen Buchstaben spiegelt die Handwerkskunst des mittelalterlichen Sri Lanka und die Bedeutung wider, die der Dokumentation königlicher Schutzherrschaft beigemessen wurde. Obwohl der obere Teil durch die Zeit und Schatzsucher beschädigt wurde, bewahren die erhaltenen Zeilen noch wertvolle Details aus der Gampola-Zeit.
Die Alawala-Inschrift ist mehr als nur ein steinernes Zeugnis. Sie ist ein historisches Zeugnis, das Kurunegalas Erbe mit der buddhistischen Klosterkultur des 14. Jahrhunderts verbindet. Besuchern bietet sie einen ruhigen, aber eindrucksvollen Einblick in die Legitimität von Königen durch Tempelzuwendungen und die öffentliche Erinnerung an Glauben und Herrschaft.
Historischer Hintergrund
Die Inschrift wurde erstmals 1883 von Edward Müller erwähnt und fälschlicherweise als Schenkung an den Maedagama-Tempel bezeichnet. 1931 inspizierte Senarath Paranavitana die Stätte und veröffentlichte später den Inhalt. Er bewies, dass sich die Inschrift stattdessen auf den neu gegründeten Lankatilaka Viharaya bezog. Der Name des ursprünglichen königlichen Stifters ist aufgrund von Beschädigungen verloren gegangen, doch Wissenschaftler vermuten entweder König Buwanekabahu IV. (1341–1351 n. Chr.) oder Parakramabahu V. (1344–1359 n. Chr.) von Gampola.
Physische Merkmale der Inschrift
- Größe: 12 Fuß mal 11 Fuß 8 Zoll
- Zeilen: 33 Zeilen tief eingravierter Text
- Buchstabengröße: Zwischen 2¾ und 5¼ Zoll
- Schriftstil: Ähnlich wie Inschriften aus dem 14. Jahrhundert wie Gadaldeniya
- Schaden: Die ersten zehn Zeilen wurden von Schatzsuchern zerstört, wodurch der Name des Königs gelöscht wurde
Historische Bedeutung
Die Alawala-Felsinschrift korrigierte ein historisches Missverständnis und bestätigte die königliche Schirmherrschaft über Lankatilaka Viharaya. Heute ist es ein wichtiges Kulturerbe, das aufgrund seines Beitrags zum Verständnis der mittelalterlichen Königreiche Sri Lankas geschützt und erforscht wird.
Anreise & Fortbewegung
- Ort: Dorf Alawala, etwa 15 km von der Stadt Kurunegala entfernt
- Transport: Erreichbar über die Straße Kurunegala–Alawwa; Tuk-Tuks und Privatfahrzeuge sind am besten geeignet
- Zugang: Ein kurzer Spaziergang vom Straßenrand in der Nähe von Kospothu Oya ist erforderlich
Beste Zeit für einen Besuch
Die Stätte kann das ganze Jahr über besucht werden, am angenehmsten sind jedoch die trockenen Monate Januar bis März und Juni bis September. Während der Monsunzeit können die Zugangswege rutschig sein, daher ist gutes Schuhwerk ratsam.
Sehenswürdigkeiten in der Nähe
- Ridi Viharaya – Alter Höhlentempel, der mit König Dutugemunu in Verbindung gebracht wird
- Yapahuwa-Festung – Eine Felsenfestung aus dem 13. Jahrhundert und ehemalige Hauptstadt
- Ruinen von Dambadeniya – Überreste des mittelalterlichen Königreichs Dambadeniya
- Kurunegala-Felsen (Athugala) – Riesiger Felsen mit Panoramablick auf die Stadt
FAQ
Wer hat die Inschrift zuerst aufgezeichnet?
Welcher König hat es erbaut?
Warum ist es wichtig?
Ist es für die Öffentlichkeit zugänglich?
Beste Zeit für einen Besuch
-
Das ganze Jahr über
Highlights
-
Freier Eintritt
-
Benötigte Zeit zum Erkunden: 4 Stunden